CBD für Hunde - Alles was Sie wissen müssen!

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Titelbild: Cedric Clooth auf Pixabay

Das Thema CBD wird immer interessanter für Tierhalter und Tierärzte aufgrund der Tatsache, dass auch Hunde, Katzen und andere Säugetiere ebenfalls über ein Endocannabinoid-System verfügen. Daher können genauso Tiere von CBD profitieren, wie Menschen es auch tun.

Die Wirkung von CBD bei Hunden

Genauso wie bei Menschen kann CBD eine positive Wirkung bei Hunden haben. Wie schon eingangs erwähnt, ist das Endocannabinoid-System (ECS) dafür verantwortlich - Menschen wie auch Hunde verfügen über ein solches System. Bei der Verabreichung verbindet sich das CBD mit den körpereigenen Rezeptoren des Hundes CB1 und CB2  und stimuliert das Nervensystem sowie das Immunsystem der Tiere. Somit kann Cannabidiol (CBD) auch bei Hunden bei verschiedenen Symptomen unterstützend wirken.

Bei welchen Beschwerden kann CBD bei Hunden helfen?

Cannabidiol (CBD) kann bei folgenden Beschwerden des Hundes helfen:

  • Unterstützung des Immunsystems
  • Unterstützung bei chronischen Schmerzen
  • Unterstützung bei Arthrose und Schmerzen in den Gelenken
  • Unterstützung bei Epilepsie
  • Unterstützung bei Entzündungen
  • Appetitanreger
  • Linderung von Alterserscheinungen
  • Beruhigung & Entspannung
  • Haut- und Fellprobleme (Trägeröl Hanfsamenöl)

Häufig werden CBD-Öle bzw. CBD-Produkte bei Ängsten, Stress, Schmerzen und zum Hemmen von Entzündungen bei Tieren eingesetzt. Tierhalter berichten immer mehr über positive Ergebnisse bei Ihrem Hund. Dennoch muss beachtet werden, dass Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten auftreten können und eine Absprache mit dem Tierarzt ist immer ratsam.

Das richtige CBD Öl für Ihren Hund

Achten Sie darauf, welches CBD-Öl Sie Ihrem Hund geben. Es muss nicht einmal unbedingt ein speziell hergestelltes Öl nur für Hunde sein aber vergewissern Sie sich, dass der CBD-Anteil nicht zu hoch ist. Ein zu hoch konzentriertes Öl kann ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen bedeuten. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, dass der THC-Gehalt niedrig ist auch wenn freiverkäufliche CBD-Öle den THC-Gehalt von 0,2 % nicht überschreiten dürfen. CBD Öle mit einem Cannabidiol Gehalt von 300 mg (3 %) sind meist für Hunde völlig ausreichend und lassen sich auch deutlich besser dosieren als höher konzentrierte Öle. Bei Hunden mit einem Körpergewicht ab Minimum 25 kg und Erfahrungen im CBD Bereich kann auch ein CBD-Öl mit 500 mg (5 %) verabreicht werden.

CBD Dosierung bei Hunden

Eine richtige Dosierung von CBD Öl für Hunde ist wie beim Menschen gar nicht so einfach zu bestimmten. Jeder Hund sollte individuell betrachtet werden unabhängig von seinem Körpergewicht. Die Aufnahme der Wirkstoffe kann bei jedem Hund sehr unterschiedlich sein. Gerade wenn Sie ihrem Hund noch nie vorher CBD verabreicht haben, ist weniger mehr. Der Organismus muss sich erst einmal langsam an das Cannabidiol gewöhnen. Die CBD Öl Dosierung muss für jeden Hund individuell angepasst sein. Bei größeren Hunden darf es natürlich generell etwas mehr sein als bei kleinen Hunden bzw. bei größeren Hunden ist es unwahrscheinlicher, eine Überdosierung zu verursachen. Zu Beginn empfiehlt es sich, egal ob es sich um einen großen oder kleinen Hund handelt, mit einer kleinen Tagesdosis anzufangen. Die beste Methode zur richtigen Dosierung ist, sich langsam an die entsprechende Dosierung anzunähern. Achten Sie auf Ihren Hund wie er sich verhält.

Herangehensweise CBD Dosierung für Hunde:

Verwenden Sie ein niedrig konzentriertes CBD-Öl. Beginnen Sie mit einem Tropfen pro Tag (achten Sie auf den mg-Gehalt / Tropfen). Beobachten Sie Ihren Vierbeiner die nächsten 3 - 4 Tage, wie er auf die Dosierung anschlägt - ist der gewünschte Effekt nicht aufgetreten, erhöhen Sie die Dosis um einen Tropfen.
Bei schweren Erkrankungen Ihres Hundes muss möglicherweise mehrmals am Tag CBD verabreicht werden. 

HINWEIS: Sollten Sie auf ein höher konzentriertes Öl wechseln wollen so geben Sie Ihrem Vierbeiner nicht die gleiche Anzahl an Tropfen wie vorher. Zu empfehlen ist es, nicht nach Tropfen zu dosieren sonder nach mg.

CBD Nebenwirkungen bei Hunden

Nebenwirkungen können bei einer richtigen Dosierung grundsätzlich nicht auftreten. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft CBD als ungefährlich ein und kann somit völlig bedenkenlos verabreicht werden. Bei einer zu hohen Dosierung kann es im schlimmsten Fall zu Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall und Erbrechen führen.

Hanfsamenöl für Hunde

Nicht nur CBD - Öl kann einen positiven Effekt auf Ihren Vierbeiner haben sondern auch Hanfsamenöl, daher wird oft ein CBD-Öl empfohlen welches Hanfsamenöl als Trägeröl verwendet. Hanfsamenöl enthält als einziges Öl die essentiellen Fettsäuren Omega-3, Omega-6 im richtigen Verhältnis 1:3 zueinander. Also 3 Mal so viele Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren. Außerdem ist noch die seltene entzündungshemmende Gamma-Linolensäure (ist eine dreifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure) enthalten. Ebenfalls enthält Hanföl die Vitamine E, B1 und B2 sowie die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen, Natrium, Mangan, Zink und geringe Mengen Kupfer. Sollte Ihr Hund Probleme mit der Haut, dem Fell und den Nägeln haben, kann Hanfsamenöl helfen. Symptome wie Juckreiz, Haut Schuppen, Haarausfall und Ekzeme sind oft sehr gut mit Hanfsamenöl zu behandeln

Wird Ihrem Hund ausschließlich Hanfsamenöl ohne CBD verabreicht, ist eine Dosierung, je nach größe des Hundes, zwischen 0,25 - 2 Teelöffel pro Tag üblich.  Das sind ca 1,25 ml - ca. 10 ml Hanfsamenöl pro Tag.

Fazit:

Cannabidiol kann nicht nur für den Menschen einen postiven Effekt haben sondern genauso für den Hund. Immer mehr Hundebesitzer berichten von positiven Ergebnissen durch die Verabreichung von CBD. Auch wenn es normalerweise keine großen Nebenwirkungen gibt sollten Sie stets mit einer geringeren Dosierung anfangen.

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